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Eltern und Erziehungsberechtigte - als Partner unerlässlich!

Zusammenarbeit  -  Beratung  -  Beteiligung

Wir setzen auf Erfahrung: Die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Familien ist ein wesentlicher Baustein für einen erfolgreichen Verlauf einer Hilfe zur Erziehung im Institut. Dabei müssen alle Seiten lernen, achtsam miteinander umzugehen.

Die Bedürfnisse und Interessen des Anderen sind zu achten und ernst zu nehmen. Schuldzuweisungen gegenüber den Eltern werden dabei als wenig hilfreich bewertet, die lösungsbezogene Möglichkeiten blockieren können.

Partnerschaftliches Zusammenwirken unterstützt und fördert den Hilfeprozess und macht es den Kindern und Jugendlichen auch in schwierigen Situationen leichter sich auf die Hilfe einzulassen.
Leben die Kinder und Jugendlichen im Institut, können sie einen regelmäßigen Kontakt zu ihrer Familie unterhalten oder diesen wieder in Gang bringen, falls es zuvor aufgrund von Konflikten und Auseinandersetzungen unterbrochen war.

Kooperation, begleitende Beratung und aktive Beteiligung (Coaching) zielen auf eine Wiederherstellung von elterlicher Präsenz und Souveränität. Dabei wollen wir mit den Eltern gemeinsam Wege erkunden, die es ihnen wieder ermöglichen, gestaltend und produktiv in die erzieherische Auseinandersetzung einzugreifen. Die Ausgestaltung dieser Kooperation erfolgt nicht nach einem festgefügten Plan, sondern aus den jeweiligen Bedürfnislagen und Möglichkeiten der Eltern.

Das Begleiten der Eltern und der Kinder und Jugendlichen ist von herausragender Bedeutung bei der Rückführung der jungen Menschen in ihre Familie. Sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind, vereinbaren alle am Hilfeprozess Beteiligten (Kinder-Eltern-Jugendamt-Institut) die konkreten Schritte der Begleitung und bieten Möglichkeiten des Kontakthaltens an.

Durch die intensiven und vielfältigen Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern werden die Belange des Kindeswohls nicht außer Kraft gesetzt. In familiären Gefährdungssituationen wird das Recht des Kindes bzw. Jugendlichen auf körperliche und psychische Unversehrtheit in verantwortungsvoller Weise eingefordert.

Institut für Heilpädagogik und Erziehungshilfe